Oskar Hacker Portrait

Der Stifter Oskar Hacker


Oskar Hacker wurde 1927 im niederbayerischen Deggendorf als jüngstes von zehn Kindern einer Kaufmannsfamilie geboren. Im elterlichen Metzgereibetrieb kam er schon früh mit kaufmännischen Themen in Berührung. Nach den Wirren des zweiten Weltkrieges machte er in München eine Lehre zum Speditionskaufmann. Mit großem Mut, mit Willenskraft und Geschick baute er im München der Nachkriegszeit eine international tätige Speditionsfirma auf. Niederlassungen in europäischen Ländern sowie im Orient wurden gegründet, ein Zusammenschluss mit einem international tätigen Konzern folgte. Nach vielen erfolgreichen Jahren im Speditionsgeschäft zog sich Herr Hacker aus diesem Geschäftsbereich zurück und wandte sich vermehrt dem Immobilienmarkt zu.

In dieser Zeit entdeckte er in einem Zeitungsinserat Schloss Hohenstein , das er 1976 mit den dazugehörigen Parkanlagen und Waldungen erwarb und das fortan zu seinem Lebensmittelpunkt wurde. Nach umfangreicher Restaurierung unter Berücksichtigung aller denkmalpflegerischen Auflagen wurde es zu einem Hotelbetrieb mit Gastronomie umgebaut.

Zur Bewahrung seines Lebenswerkes legte Oskar Hacker fest, dass nach seinem Tode die Oskar-Hacker-Stiftung zu gründen sei. Der Stifter starb im Jahr 2016.